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Posts Tagged ‘lyrik’

Stelle den Atem kurz ab

 

 

Höre nur, hör: dort pumpen unter glühender Perfektion

Die Tode Vergessener  –  welche schwarz und namenlos!

 

Feuer durch Metallorgan

Unsichtbare  Supernovae

 

Die – menschgemachter Rhythmus! – schmelzende Farben,

vor rottenden Hirnen, durch nichts gebendes Erblühen,

 

Schrittlos gehen lassen

In Exekutionspotential.

 

Hand im falschen Wind – Gewitter das brachliegt, dort

verbrennen die. In Blitzen erloschen, Lunge dunkelnd.

 

Und doch, leise – höre,

Ein Unkraut im Asphalt:

 

 

Ein

Herz

jenes

klopft

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Mich hat das vorangegangene Gedicht von Rimbaud  wirklich extrem berührt, daher konnt ich nicht umhin, meine Winterwunder, (mehr …)

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Noch bin ich zuverlässig,  meine Herzen. Aber heute hab ich mir auch fast keine Mühe gegeben 😉

(mehr …)

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Auf Kafkas Pferden

Steine und Bücher
werden mit den Jahren dasselbe;
lauschend im Staub
sitzen,
der Körper verlässt das aufgetürmte Leid
wenn du gehst

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Anweisung

Fremder:

Stiehl eine Blüte
reiße sie vom lebendigen Strauch.
Zwischen hier und gegenüber
im Wörterkäfig
musst Du sie pressen.
Versprich,
dass Du sie vergisst.
Und das Buch in
fremde Hände gibst.

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Dort

wo du als Kind
spieltest
in den Schallplatten
suchtest nach Ewigem

wo dir das oberste Stockwerk
verboten wurde
denn die Treppenstufen
brächen unter dir

wo die Messer
geschliffen werden
und Walnüsse Jahr für Jahr
getrocknet

Hat die Welt
Mutter bezwungen.

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Komm und schließe dich den

Tausenden an.

Jenen, die aus bestimmten

Höhen betrachtet

zu einer Farbe vermengt.

Und lass dein Auge

über sie hinwegziehen

bis alles geglättet

wie Bilder in

sich stapelnden Zeitungen.

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